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ICDT / Icatu-Robusta-Linien (Brasil. Forschungsprojekte)

Die ICDT- und Icatu-Robusta-Linien stammen aus brasilianischen Forschungsprogrammen, die darauf abzielen, besonders widerstandsfähige, produktive und klimaresiliente Robusta-Varietäten zu entwickeln. Diese Linien wurden von Institutionen wie Embrapa und regionalen Kaffee-Forschungszentren geschaffen, um auf die steigenden Herausforderungen durch Klimawandel, Schädlinge und hohe Produktionsanforderungen zu reagieren. Sie basieren auf der genetischen Vielfalt von Coffea canephora und kombinieren sorgfältig ausgewählte Landrassen, leistungsstarke Zuchtlinien und moderne Kreuzungen.

Die Pflanzen zeichnen sich durch starken Wuchs, hohe Ertragsstabilität und eine sehr gute Resistenz gegen Krankheiten aus, insbesondere gegenüber Pilzbefall und Schädlingen, die in tropisch-feuchten Regionen Brasiliens häufig auftreten. Viele Linien wurden außerdem darauf selektiert, Hitze- und Trockenstress besser zu tolerieren – wichtige Eigenschaften für den Kaffeeanbau unter sich verändernden klimatischen Bedingungen.

Geschmacklich liefern die ICDT-/Icatu-Robusta-Linien ein sauberes, kräftiges Robusta-Profil mit ausgeprägtem Körper, geringer Säure und Noten, die von schokoladig-nussig bis hin zu leicht würzig reichen können. Durch präzise Aufbereitung entwickeln einige Linien überraschend klare und harmonische Tassen, was sie auch für moderne Spezialitäten-Robusta-Projekte interessant macht. Aufgrund ihrer agronomischen Stabilität gelten ICDT- und Icatu-Linien heute als Schlüsselkomponenten für die Zukunft des brasilianischen Robusta-Anbaus.

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